Manchmal müssen es, warum auch immer, einfach Nudeln sein. Und zwar schnell, so richtig schnell. Da ich sie "klassisch" nicht so gut vertrage, schneide ich gerne Zucchini oder anderes Gemüse in dünne, lange Streifen und koche sie 2-3 Minuten in salzigem Wasser. Da nicht alle Soßen aus Gläsern schmecken oder gf oder sonstwie verträglich sind, habe ich hier mal meine Top 4 der schnellsten Nudelsoßen aufgeschrieben. Die Mengenangaben beziehen sich auf 1-2 Personen.
1. einfache Tomatensoße
1 Dose stückige Tomaten (passierte Tomaten gehen auch), 1/2 Paket TK-Zwiebeln, nach Belieben etwas Rotwein, Salz, Pfeffer, Zucker (oder Reissüße) und Oregano
- Zwiebeln in einer Pfanne anschwitzen, mit einem Schuss Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen
- stückige Tomaten und ca. 1/4 TL Reissüße oder Zucker dazugeben
- bei mittlerer Hitze köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer, Oregano abschmecken
- fertig:)
2. Bolognese
1/4 Packung Tk-Zwiebel, 1 Möhre, 1 Stange Sellerie, 1 Dose stückige Tomaten, 250g Gehacktes, 1 TL Oregano, Salz, Pfeffer, evtl. etwas Reissüße oder Zucker
- Möhre und Sellerie waschen und in Stücke schneiden
- gemeinsam mit der Zwiebel und dem Gehackten ca. 5 Minuten anbraten
- Tomaten und etwas Wasser dazugeben und weitere 5-10 Minuten köcheln lassen
- mit Salz, Pfeffer, Süße und Oregano abschmecken
- Guten Appetit!
3. Lachs-Sahne-Soße
200-250g TK-Lachs, 1 El Butter, 1 Becher (Soja-) Sahne, 1 TL Gemüsebrühe, 1 TL Tomaten- oder Paprikamark, Pfeffer
- Lachs auftauen lassen, in Würfel schneiden, kurz in der Butter anbraten, Tomaten- oder Paprikamark dazugeben
- (Soja-) Sahne, Brühe und Pfeffer hinzufügen
- abschmecken
- fertig
4. Hähnchen-Zucchini-Soße
1 Zucchini, 1 Handvoll TK-Erbsen, 1 halbe Hähnchenbrust, 1-2 EL Butter, ca. 80g Schmelzkäse, 100g Sahne, Salz, Pfeffer, evtl. noch eine Tomate
- Hähnchenbrust in Stücke schneiden, Zucchini waschen und kleinraspeln
- gemeinsam mit der Hähnchenbrust bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten anbraten, Tomate nach Belieben klein geschnitten dazugeben
- Sahne, Schmelzkäse, TK-Erbsen, Salz, Pfeffer dazugeben und kurz aufkochen lassen
- und schon fertig:)
Lasst es euch schmecken,
Josie
Dienstag, 27. Oktober 2015
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Herbst ähhh Winter?!
Ja was denn nun? Gerade dachte ich noch, dass wir zwar einen kalten, aber trotzdem goldenen und vor allem sonnigen, Oktober haben und plötzlich schneit es. Völlig ekelhaft und indiskutabel! Da die Natur das aber vor ein paar Tagen auch noch nicht wusste (glaube ich jedenfalls), gibt es im Moment unglaublich leckeres Gemüse im Übermaß auf dem Markt und im Supermarkt. Zucchini, Kürbis, Wurzelgemüse...was das Herz begehrt. Und wenn es eh schon so kalt ist, dass man nicht raus kann bzw. will, dann kann man auch ein bisschen am Herd stehen und kochen bzw. vorkochen und einfrieren.
Für 4 Personen "Qui"sotto mit Wurzelgemüse braucht ihr: ca. 1kg gemischtes Wurzelgemüse (z.B. Rote Beete, Pastinaken, Möhren, Petersilienwurzel), 4-5 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, 3-4 Stengel Thymian, evtl. 3-4 frische Konblauchzehen, 2 Tassen Quinoa, evtl. 1/2-1 Zwiebel, 1l Gemüsebrühe, 100 ml Weißwein, Parmesan, Butterflocken, Salz, Pfeffer; Walnüsse und Feta nach Belieben
Und da ich im Moment kaum genug Kürbis essen kann, gibt es in den nächsten Tagen bestimmt mal wieder diese leckere Kürbissuppe:
Auf einen bestimmt zurückkehrenden Herbst,
Josie
Als ich heute durch den Supermarkt lief (ja, ein Mal war ich doch draußen) und eigentlich nur ein paar Rote Beete kaufen wollte, da fiel mir doch diese Wurzelgemüsemischung quasi in den Einkaufswagen. Und dann habe ich mir überlegt, dass es ja auch schon lange nix mehr mit Quinoa gab...und das ist dabei herausgekommen:
Für 4 Personen "Qui"sotto mit Wurzelgemüse braucht ihr: ca. 1kg gemischtes Wurzelgemüse (z.B. Rote Beete, Pastinaken, Möhren, Petersilienwurzel), 4-5 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, 3-4 Stengel Thymian, evtl. 3-4 frische Konblauchzehen, 2 Tassen Quinoa, evtl. 1/2-1 Zwiebel, 1l Gemüsebrühe, 100 ml Weißwein, Parmesan, Butterflocken, Salz, Pfeffer; Walnüsse und Feta nach Belieben
- Wurzelgemüse putzen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden, den Ofen auf 160°C vorheizen
- mit den Gewürzen und dem Olivenöl in einer Schale mischen
- in eine ofenfeste Form geben, mit Alufolie abdecken
- 1-2 Handvoll Walnüsse zerbröseln
- 1/2 Päckchen Fetakäse kleinschneiden
- währenddessen das Gemüse ca. 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen, dann Folie entfernen und weitere 25-30 Minuten bei 200°C backen
- die Zwiebel in Butter und Olivenöl anschwitzen, den Quinoa in einem Sieb abspülen
- dann zur angedünsteten Zwiebel geben, salzen und pfeffern und bei mittlerer Hitze dünsten bis er anfängt zu duften
- dann den Wein hinzufügen und bei mittlerer Hitze kochen lassen bis er eingekocht ist
- dann die Brühe nach und nach hinzufügen, bis der Quinoa weich aber bissfest ist
- dann die Brühe nach und nach hinzufügen, bis der Quinoa weich aber bissfest ist
- 1-2 Handvoll Parmesan und Butterflocken unter den Reis rühren
- Feta unter das Wurzelgemüse mischen, Reis auf den Tellern anrichten, Wurzelgemüse und Walnüsse darüber geben
- Guten Appetit!
PS: Da Feta sehr intensiv ist und nicht jeder den ziegig-schafigen Geschmack mag, kann er auch separat gereicht werden. Das Gericht schmeckt auch ohne Zwiebeln, Knoblauch, Parmesan, Feta. Dann einfach mehr Thymian, Olivenöl, Salz, Pfeffer verwenden!
Und weil ich am Wochenende ein paar Zucchini übrig hatte und ich bei dem kalten Wetter auf was Überbackenes Lust hatte, habe ich einen Zucchini-Nudel-Auflauf gemacht. Dazu braucht man:
600-700g Zucchini, 2 Knoblauchzehen, 250g kurze Nudeln, 250g Büffelmozzarella, ca. 60g Reibekäse bzw. vegetarischer Käseersatz, 2-3 EL Sojasahne, 3-4 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer
- Zucchini waschen, putzen und in Scheiben schneiden
- im Olivenöl anbraten, Hitze nach 2-3 Minuten runterfahren, dann Salz drauf und ca. 1 Stunde sanft köcheln lassen
- währenddessen die 2 Knoblauchzehen klein schneiden, am Ende der Kochzeit zu den Zucchini geben und weitere 20 Minuten kochen lassen
- gleichzeitig die Nudeln aufsetzen und den Ofen auf 200°C vorheizen
- Nudelwasser abgießen, Zucchinimasse und Sojasahne dazugeben, Büffelmozzarella darüber kleinreißen, alles umrühren und mit Salz und Pfeffer großzügig abschmecken (Achtung: die glutenfreien Nudeln brauchen viiiel Salz!)
- in eine Auflaufform geben, mit dem Reibekäse bestreuen und ca. 15 Minuten, bzw. bis der Käse goldbraun ist, überbacken
- reicht für 2 auflaufhungrige Leute.
Und da ich im Moment kaum genug Kürbis essen kann, gibt es in den nächsten Tagen bestimmt mal wieder diese leckere Kürbissuppe:
Übrigens hier ein weiterer Bochum-Ausgehtipp: Im HATOKY, in der Brüderstraße, gibt es sehr leckere asiatische Küche: vietnamesisch, japanisch, thailändisch. Und für uns das Beste: sehr viel ist "von Natur aus" glutenfrei, inkl. der unglaublich leckeren alkoholfreien Cocktails mit Minze und Limette!
Auf einen bestimmt zurückkehrenden Herbst,
Josie
Sonntag, 4. Oktober 2015
Der Geburtstag...
...uff. Was für ein schöner Geburtstag. Was für ein anstrengender Geburstag. Was für ein Chaos am Tag danach. Aber der Reihe nach: ich hatte ja geschrieben, dass ich mir vorher 1001 Gedanken gemacht habe. Diese waren teils berechtigt, teils nicht. So weiß ich jetzt, dass glutenfreies Brot doch nicht sooo schnell trocken wird, dass Möhren-Orangen-Suppe mit Sojamilch aber nach dem Auftauen flockt, dass sich das Fladenbrot hervorragend einfrieren und hinterher auftauen (und im Ofen 5 Minuten bei 180°C aufbacken) lässt und dass die Leute von dem glutenfreien Essen mehr zu sich nehmen, als vorher vom glutenhaltigen. Das ist sogar einigen aufgefallen, die verwundert darüber waren, dass sie sooo viel gegessen haben. Warum das so ist, weiß ich leider auch nicht (ihr?). Zusätzlich zu dem, was ich schon vorbreitet hatte (Geburtstagsvorbereitungen) gab es nun also noch folgendes:
1. Kürbis Crostini (für ca. 20 Stück)
1 Olivenbaguette (z.B. von Schnitzer), 1 kleiner Butternutkürbis, 1/2 TK-Zwiebel, Salz, Pfeffer, Majoran, Zitronensaft, 5 Scheiben Parmaschinken, 5 große oder 10 kleine Scheiben luftgetrocknete Salami
- am besten am Tag vorher: Kürbis im Ganzen ca. 2 Stunden bei 180°C im Ofen backen
- abkühlen lassen, Haut abziehen, halbieren und Kerne entfernen
- mit einer Gabel zerdrücken, mit Salz, Pfeffer, Majoran und Zitronensaft abschmecken
- Baguette aufbacken, in dünne Scheiben schneiden, im Ofen rösten
- Kürbispaste auf den Crostini verteilen
- Salami und Parmaschinken jeweils halbieren und auf den Crostini verteilen
2. Mayobaguette
2 Baguettes (z.B. von Rossmann), 1 kleine Zwiebel, 1 kleines Glas Mayonaise
Vorhab: Gesund ist dieses Baguette nicht, aber seit ich es vor vielen Jahren zum ersten Mal in Amerika gegessen habe, mache ich jedes Jahr ein Mal an meinem Geburtstag (auch auf ausdrücklichen Wunsch meiner Gäste).
- Zwiebel fein würfeln, mit der Mayo mischen
- Baguette in Scheiben schneiden, Paste darauf verteilen
- für ca. 10 Minuten bei 180°C in den Ofen
3. Zucchinitürmchen (ca. 35 Stück)
2 Zucchini, ca. 20 kleine schwarze Oliven, 20 kleine Champignons (Antipasti), 6 Tete de Moine-Röschen (halbiert), 15 kleine Cocktailtomaten (halbiert), 10 Kapern, luftgetrockneter Schinken und Salami, Pesto (nach Bedarf), Olivenöl, italienische Kräuter, Salz
Tipp: Hier sind der Fantasie echt keine Grenzen gesetzt und ich nehme immer einfach das, was ich bekomme und worauf ich Lust habe. Die Zucchinischeiben können auch schon 1-2 Tage vorher gebraten werden.
- Zucchini waschen, in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und in Olivenöl von beiden Seiten anbraten, mit den Kräutern und Salz würzen
- auf Küchenkrepp abtropfen lassen
- sie sollten nicht zu lange gebraten werden, damit sie fest bleiben
- abkühlen lassen und dann 2-3 der anderen Zutaten jeweils darauf stapeln und mit Zahnstochern feststecken
- fertig
4. Tortilla
Das Rezept hatte ich hierher: Tortilla. Ich habe sie am Tag vorher gemacht und dann kalt in kleine Stücke geschnitten.
Dazu gab es noch verschiedene Kräuterbutter und Dips, Käse und Trauben. Zum Nachtisch gab es die bereits im letzten Post erwähnten Muffins und Tiramisu (mit Löffelbiskuits von Schär). So schnell wie alles weg war, scheint es allen ganz gut geschmeckt zu haben. So gut, dass ich leider nicht mehr dazu gekommen, Fotos vom Buffet zu machen. Schade, aber ich hoffe, ihr habt trotzdem Lust auf das Eine oder Andere bekommen.
So und jetzt muss ich dringend weiter aufräumen:( Schönen Tag noch und wie immer:
Auf das, was (dieses Jahr so) kommt! Josie
1. Kürbis Crostini (für ca. 20 Stück)
1 Olivenbaguette (z.B. von Schnitzer), 1 kleiner Butternutkürbis, 1/2 TK-Zwiebel, Salz, Pfeffer, Majoran, Zitronensaft, 5 Scheiben Parmaschinken, 5 große oder 10 kleine Scheiben luftgetrocknete Salami
- am besten am Tag vorher: Kürbis im Ganzen ca. 2 Stunden bei 180°C im Ofen backen
- abkühlen lassen, Haut abziehen, halbieren und Kerne entfernen
- mit einer Gabel zerdrücken, mit Salz, Pfeffer, Majoran und Zitronensaft abschmecken
- Baguette aufbacken, in dünne Scheiben schneiden, im Ofen rösten
- Kürbispaste auf den Crostini verteilen
- Salami und Parmaschinken jeweils halbieren und auf den Crostini verteilen
2. Mayobaguette
2 Baguettes (z.B. von Rossmann), 1 kleine Zwiebel, 1 kleines Glas Mayonaise
Vorhab: Gesund ist dieses Baguette nicht, aber seit ich es vor vielen Jahren zum ersten Mal in Amerika gegessen habe, mache ich jedes Jahr ein Mal an meinem Geburtstag (auch auf ausdrücklichen Wunsch meiner Gäste).
- Zwiebel fein würfeln, mit der Mayo mischen
- Baguette in Scheiben schneiden, Paste darauf verteilen
- für ca. 10 Minuten bei 180°C in den Ofen
3. Zucchinitürmchen (ca. 35 Stück)
2 Zucchini, ca. 20 kleine schwarze Oliven, 20 kleine Champignons (Antipasti), 6 Tete de Moine-Röschen (halbiert), 15 kleine Cocktailtomaten (halbiert), 10 Kapern, luftgetrockneter Schinken und Salami, Pesto (nach Bedarf), Olivenöl, italienische Kräuter, Salz
Tipp: Hier sind der Fantasie echt keine Grenzen gesetzt und ich nehme immer einfach das, was ich bekomme und worauf ich Lust habe. Die Zucchinischeiben können auch schon 1-2 Tage vorher gebraten werden.
- Zucchini waschen, in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und in Olivenöl von beiden Seiten anbraten, mit den Kräutern und Salz würzen
- auf Küchenkrepp abtropfen lassen
- sie sollten nicht zu lange gebraten werden, damit sie fest bleiben
- abkühlen lassen und dann 2-3 der anderen Zutaten jeweils darauf stapeln und mit Zahnstochern feststecken
- fertig
4. Tortilla
Das Rezept hatte ich hierher: Tortilla. Ich habe sie am Tag vorher gemacht und dann kalt in kleine Stücke geschnitten.
Dazu gab es noch verschiedene Kräuterbutter und Dips, Käse und Trauben. Zum Nachtisch gab es die bereits im letzten Post erwähnten Muffins und Tiramisu (mit Löffelbiskuits von Schär). So schnell wie alles weg war, scheint es allen ganz gut geschmeckt zu haben. So gut, dass ich leider nicht mehr dazu gekommen, Fotos vom Buffet zu machen. Schade, aber ich hoffe, ihr habt trotzdem Lust auf das Eine oder Andere bekommen.
So und jetzt muss ich dringend weiter aufräumen:( Schönen Tag noch und wie immer:
Auf das, was (dieses Jahr so) kommt! Josie
Dienstag, 29. September 2015
Geburtstagsvorbereitungen...
...zum ersten gf-Geburtstag sind verdammt nicht ohne. Erst hab ich gedacht, es sei wie immer bei ca. 25 Leuten einfach nur ein bisschen Arbeit, weil ich immer alles frisch und selbst gekocht habe. Aber dann ist mir eingefallen, dass ...
1. es 100% glutenfrei sein soll.
Damit ich auch zu später Stunde noch alles essen kann und auch im Nachhinein nicht noch irgendwo kontaminierte Krümel in meiner kleinen Küche finde, kann es nicht 'auch' glutenhaltiges Essen geben. Das finde ich besonders beim Brot eine Herausforderung. 1. sind meine Backkünste noch nicht sooo ausgereift; 2. mag ich entweder das gekaufte Brot bzw. Baguette nicht oder ich vertrage es nicht; 3. muss man ganz schön viel Brot backen, für so viele Menschen; 4. muss sich zumindest ein Teil vorher gut einfrieren lassen, damit das nicht am Tag der Feier in Hektik ausartet; 5. darf es nicht viel Platz im Gefrierfach einnehmen, denn wie der Name "Fach" schon sagt, es ist keine Truhe...
2. es auch vegetarisch, maisfrei, tomatenfrei sein soll.
Denn nicht nur ich kann bestimmte Sachen nicht essen, anderen geht es, warum auch immer, genauso. Dabei habe ich überlegt, dass es zwar auch etwas mit Rindfleisch geben soll, ich aber dieses Jahr Mais und Tomaten weglassen möchte (vertrage ich ja selbst nicht sooo gut). Sonst ist es für alle Beteiligten ein Eiertanz und das wollen wir ja nicht...
3. ich manches tiefkühlen kann...und anderes eben nicht.
Wie oben schon erwähnt, werde ich das beim Brot gemischt handhaben, da es sonst am Tag zu stressig wird. Ein paar andere Sachen können auch schon am Tag vorher zubereitet werden. Ansonsten ist es z.B. bei den Suppen möglich, sie ganz bzw. teilweise einzufrieren und morgens aus dem Gefrierfach zu holen. Frisches muss hingegen am Tag selbst zubereitet werden (wobei es auch da evtl. möglich ist, zumindest einen Schritt schon am Vortag zu machen); aber das ist ja bei glutenhaltigen Lebensmitteln genauso.
4. es einer gewissen logistischen Planung bedarf.
Denn gerade weil ich dieses Mal auch das Brot selbst backe, ist es wichtig vorher zu überlegen, wann ich was wofür brauche: also wann und wie lange ist der Backofen in Gebrauch, welche 1001 Töpfe und Schalen brauche ich etc. Denn gerade weil die Küche nicht groß ist und die Leute sich aber genau da meistens aufhalten, sollte der Backofen nicht die ganze Zeit laufen.
5. vorläufiges Ergebnis
Möhren-Orangen-Suppe habe ich in doppelter Menge gekocht und eingefroren. Auch das Lauch für eine Lauch-Käse-Suppe ist schon eingefroren und kann also am Tag vor der Feier verarbeitet werden. Und hier ist das Rezept (für ca. 12 Portionen):
1,5kg Hackfleisch, 6-8 Stangen Lauch, je 3 Schmelzkäse (Sahne und Kräuter), 1,5 Becher Schmand, ca. 1,5l Brühe, Salz, Pfeffer zum Abschmecken
Pesto Frikadellen sind auch eingefroren und müssen am Tag selbst nur noch einmal kurz in die Pfanne. Auch wenn sicher jeder schonmal Minifrikadellen gemacht hat, hier ist auch dieses Rezept (für ca. 60 kleine Frikadellen), das eine Abwandlung des entsprechenden Rezepts aus dem Buch "Glutenfrei kochen für die ganze Familie" von Anja Donnermeyer, ist:
1kg Gehacktes, (1 Zwiebel, je nachdem, ob man sie verträgt...), 3 EL Paniermehl, 2 Eier, ca. 200g Pesto, 6 EL Tomatenmark, 3 EL Senf, Salz, Pfeffer, Öl
- Zutaten miteinander vermischen
- kleine Kugeln rollen und etwas platt drücken (ist später beim Braten einfacher)
- mit Öl in 3-4 Runden in der Pfanne von allen Seiten anbraten, dabei zwischendurch das Öl wechseln
- auf Zewa abtropfen lassen.
Für den Nachtisch habe ich schon Zitronenmuffins mit der RUF Mischung für Zitronenkuchen und frischer Zitronenschale gebacken, auch sie müssen nur noch aufgetaut und verziert werden.
Ach, eigentlich liest sich das ja alles ganz gut, aber bei der Menge an Leuten gibt's auch noch ein bisschen was zu tun (oh, Schreck). Ich bin gespannt, was letztlich noch auf meinem Buffet stehen wird. Ihr auch?
Auf das, was kommt.
Josie
PS: Und übrigens, im I AM LOVE, Dibergstraße 2, gibt es nicht nur glutenfreies Eis, sondern auch glutenfreies Chili sin Carne. und es ist wirklich saulecker!
PPS: Und klar, immer wenn's besonders gut passt, meldet sich der Morbus Crohn. Gestern Abend übergeben, heute Nacht auf der Toilette verbracht, ehrlich gesagt, mag ich im Moment gar nicht über Essen nachdenken. Aber diesmal warte ich nicht so lange und bin direkt mit dem Kortison hochgegangen. Hilft ja nix und bis ich mit dem Humira beginne, dauert es bestimmt noch...
1. es 100% glutenfrei sein soll.
Damit ich auch zu später Stunde noch alles essen kann und auch im Nachhinein nicht noch irgendwo kontaminierte Krümel in meiner kleinen Küche finde, kann es nicht 'auch' glutenhaltiges Essen geben. Das finde ich besonders beim Brot eine Herausforderung. 1. sind meine Backkünste noch nicht sooo ausgereift; 2. mag ich entweder das gekaufte Brot bzw. Baguette nicht oder ich vertrage es nicht; 3. muss man ganz schön viel Brot backen, für so viele Menschen; 4. muss sich zumindest ein Teil vorher gut einfrieren lassen, damit das nicht am Tag der Feier in Hektik ausartet; 5. darf es nicht viel Platz im Gefrierfach einnehmen, denn wie der Name "Fach" schon sagt, es ist keine Truhe...
2. es auch vegetarisch, maisfrei, tomatenfrei sein soll.
Denn nicht nur ich kann bestimmte Sachen nicht essen, anderen geht es, warum auch immer, genauso. Dabei habe ich überlegt, dass es zwar auch etwas mit Rindfleisch geben soll, ich aber dieses Jahr Mais und Tomaten weglassen möchte (vertrage ich ja selbst nicht sooo gut). Sonst ist es für alle Beteiligten ein Eiertanz und das wollen wir ja nicht...
3. ich manches tiefkühlen kann...und anderes eben nicht.
Wie oben schon erwähnt, werde ich das beim Brot gemischt handhaben, da es sonst am Tag zu stressig wird. Ein paar andere Sachen können auch schon am Tag vorher zubereitet werden. Ansonsten ist es z.B. bei den Suppen möglich, sie ganz bzw. teilweise einzufrieren und morgens aus dem Gefrierfach zu holen. Frisches muss hingegen am Tag selbst zubereitet werden (wobei es auch da evtl. möglich ist, zumindest einen Schritt schon am Vortag zu machen); aber das ist ja bei glutenhaltigen Lebensmitteln genauso.
4. es einer gewissen logistischen Planung bedarf.
Denn gerade weil ich dieses Mal auch das Brot selbst backe, ist es wichtig vorher zu überlegen, wann ich was wofür brauche: also wann und wie lange ist der Backofen in Gebrauch, welche 1001 Töpfe und Schalen brauche ich etc. Denn gerade weil die Küche nicht groß ist und die Leute sich aber genau da meistens aufhalten, sollte der Backofen nicht die ganze Zeit laufen.
5. vorläufiges Ergebnis
Möhren-Orangen-Suppe habe ich in doppelter Menge gekocht und eingefroren. Auch das Lauch für eine Lauch-Käse-Suppe ist schon eingefroren und kann also am Tag vor der Feier verarbeitet werden. Und hier ist das Rezept (für ca. 12 Portionen):
1,5kg Hackfleisch, 6-8 Stangen Lauch, je 3 Schmelzkäse (Sahne und Kräuter), 1,5 Becher Schmand, ca. 1,5l Brühe, Salz, Pfeffer zum Abschmecken
- Lauch in Ringe schneiden und gut waschen
- Hackfleisch anbraten
- Brühe und Lauch hinzugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen
- Schmelzkäse und Schmand hinzugebenn
- aufkochen und abschmecken
- schon fertig:)
Dazu soll es Fladenbrot geben, was ich nach diesem Rezept (allerdings mit Knoblauchöl bestrichen) auch schon fertig gebacken und eingefroren habe: Mini Fladenbrot. ![]() |
Mini Fladenbrot |
1kg Gehacktes, (1 Zwiebel, je nachdem, ob man sie verträgt...), 3 EL Paniermehl, 2 Eier, ca. 200g Pesto, 6 EL Tomatenmark, 3 EL Senf, Salz, Pfeffer, Öl
- Zutaten miteinander vermischen
- kleine Kugeln rollen und etwas platt drücken (ist später beim Braten einfacher)
- mit Öl in 3-4 Runden in der Pfanne von allen Seiten anbraten, dabei zwischendurch das Öl wechseln
- auf Zewa abtropfen lassen.
Für den Nachtisch habe ich schon Zitronenmuffins mit der RUF Mischung für Zitronenkuchen und frischer Zitronenschale gebacken, auch sie müssen nur noch aufgetaut und verziert werden.
Ach, eigentlich liest sich das ja alles ganz gut, aber bei der Menge an Leuten gibt's auch noch ein bisschen was zu tun (oh, Schreck). Ich bin gespannt, was letztlich noch auf meinem Buffet stehen wird. Ihr auch?
Auf das, was kommt.
Josie
PS: Und übrigens, im I AM LOVE, Dibergstraße 2, gibt es nicht nur glutenfreies Eis, sondern auch glutenfreies Chili sin Carne. und es ist wirklich saulecker!
PPS: Und klar, immer wenn's besonders gut passt, meldet sich der Morbus Crohn. Gestern Abend übergeben, heute Nacht auf der Toilette verbracht, ehrlich gesagt, mag ich im Moment gar nicht über Essen nachdenken. Aber diesmal warte ich nicht so lange und bin direkt mit dem Kortison hochgegangen. Hilft ja nix und bis ich mit dem Humira beginne, dauert es bestimmt noch...
Mittwoch, 23. September 2015
Ein Zöli ist oft allein
So fühlte es sich zumindest an, als ich vor einem knappen Jahr die Diagnose "Zöliakie" bekam und ziemlich alleine dastand: die Ärzte kannten sich nicht aus, die Ernährungsberaterin im Krankenhaus noch weniger und ich hatte das Gefühl nichts mehr essen bzw. vertragen zu können. Irgendwie wusste ich anfangs gar nicht so richtig, wie dieses neue Leben denn nun aussehen sollte.
Vieles hat sich geklärt. Ich habe inzwischen eine sinnvolle Ernährungsberatung (auch wegen des Morbus Crohn) hinter mir, mir viel angelesen und bin der DZG und dem Zöliakie Austausch, einer Gruppe auf Facebook, beigetreten. Ich weiß, was ich essen darf und ich vermisse glutenhaltiges Essen eigentlich gar nicht mehr (naja, außer wenn der Pizzaboden mal wieder labbrig geworden ist und ich mich nach einer knusprigen Pizza vom Holzofengrill sehne). Ich habe mich daran gewöhnt, entweder vorher zu essen, wenn ich mich an unbekannten Orten (z.B. irgendwelchen Märkten) mit Leuten treffe oder Verkäufer bzw. Stände vorher zu kontaktieren, damit ich nicht ohne Essen dastehe. Ja, selbst im Stadion war ich inzwischen mit selbst mitgebrachtem Essen. Es macht mir auch nicht mehr so viel aus, wenn ich immer im Restaurant nach der Allergenkarte fragen muss und mich dann bei der Kellnerin nochmal vergewissere, dass mein gewähltes Essen auch wirklich glutenfrei ist.
Und trotzdem war es gestern einfach schön, mit einer Zöligruppe in Die kleine Zuckerbäckerei Kaffee trinken und Cupcakes essen zu gehen und zu wissen, dass man mal nicht die Ausnahme ist. Kurz bevor wir über die reich gedeckte Tafel herfielen, gab es diesen Moment, in dem ich mich umgeblickt und gedacht habe: hier weiß jeder, was ich habe, ich muss mich endlich mal nicht erklären und ich darf, zum ersten Mal auswärts, wirklich ausnahmslos alles essen, ohne X Nachfragen stellen zu müssen. Ich glaube, anderen Teilnehmerinnen ging es ganz ähnlich. Denn schon kurz darauf kehrte Stille am Tisch ein und wir stürzten uns auf Cupcakes (in sämtlichen erdenklichen Geschmacksrichtungen wie Himbeer, Zitrone, Salted Caramel), Apfelküchlein, Macarons und Plätzchen.
Und so stellte ich fest, dass ein Nachmittag "unter sich", auch wenn eigentlich alles ganz gut läuft, zwischendurch auch mal echt entspannend sein kann. Und wenn man dann auch zum ersten Mal irgendwo gemeinsam Abend essen geht, dann bin ich gespannt
auf das, was kommt.
Josie
PS: Und hier noch ein paar Eistipps, für den Fall, dass nochmal warme Tage kommen: Im I AM LOVE, in der Dibergstraße 2, gibt es unglaublich leckeres, ausnahmslos glutenfreies und sehr kreatives Eis im Becher. Auch im SAN LUIS, in der Luisenstraße 10, gibt es sehr leckeres Eis in "normalen" Geschmacksrichtungen. Es ist zwar nicht alles glutenfrei, aber sie erleichtern einem Zöli die Auswahl dadurch, dass sie alle Eissorten mit Punkten kennzeichnen: weiß für laktosefrei und grün für glutenfrei. Sehr praktisch. Man muss nur den Eisverkäufer unbedingt daran erinnern, dass er dann aus Gewohnheit keine Waffel auf das glutenfreie Eis steckt.
Vieles hat sich geklärt. Ich habe inzwischen eine sinnvolle Ernährungsberatung (auch wegen des Morbus Crohn) hinter mir, mir viel angelesen und bin der DZG und dem Zöliakie Austausch, einer Gruppe auf Facebook, beigetreten. Ich weiß, was ich essen darf und ich vermisse glutenhaltiges Essen eigentlich gar nicht mehr (naja, außer wenn der Pizzaboden mal wieder labbrig geworden ist und ich mich nach einer knusprigen Pizza vom Holzofengrill sehne). Ich habe mich daran gewöhnt, entweder vorher zu essen, wenn ich mich an unbekannten Orten (z.B. irgendwelchen Märkten) mit Leuten treffe oder Verkäufer bzw. Stände vorher zu kontaktieren, damit ich nicht ohne Essen dastehe. Ja, selbst im Stadion war ich inzwischen mit selbst mitgebrachtem Essen. Es macht mir auch nicht mehr so viel aus, wenn ich immer im Restaurant nach der Allergenkarte fragen muss und mich dann bei der Kellnerin nochmal vergewissere, dass mein gewähltes Essen auch wirklich glutenfrei ist.
Und trotzdem war es gestern einfach schön, mit einer Zöligruppe in Die kleine Zuckerbäckerei Kaffee trinken und Cupcakes essen zu gehen und zu wissen, dass man mal nicht die Ausnahme ist. Kurz bevor wir über die reich gedeckte Tafel herfielen, gab es diesen Moment, in dem ich mich umgeblickt und gedacht habe: hier weiß jeder, was ich habe, ich muss mich endlich mal nicht erklären und ich darf, zum ersten Mal auswärts, wirklich ausnahmslos alles essen, ohne X Nachfragen stellen zu müssen. Ich glaube, anderen Teilnehmerinnen ging es ganz ähnlich. Denn schon kurz darauf kehrte Stille am Tisch ein und wir stürzten uns auf Cupcakes (in sämtlichen erdenklichen Geschmacksrichtungen wie Himbeer, Zitrone, Salted Caramel), Apfelküchlein, Macarons und Plätzchen.
Und so stellte ich fest, dass ein Nachmittag "unter sich", auch wenn eigentlich alles ganz gut läuft, zwischendurch auch mal echt entspannend sein kann. Und wenn man dann auch zum ersten Mal irgendwo gemeinsam Abend essen geht, dann bin ich gespannt
auf das, was kommt.
Josie
PS: Und hier noch ein paar Eistipps, für den Fall, dass nochmal warme Tage kommen: Im I AM LOVE, in der Dibergstraße 2, gibt es unglaublich leckeres, ausnahmslos glutenfreies und sehr kreatives Eis im Becher. Auch im SAN LUIS, in der Luisenstraße 10, gibt es sehr leckeres Eis in "normalen" Geschmacksrichtungen. Es ist zwar nicht alles glutenfrei, aber sie erleichtern einem Zöli die Auswahl dadurch, dass sie alle Eissorten mit Punkten kennzeichnen: weiß für laktosefrei und grün für glutenfrei. Sehr praktisch. Man muss nur den Eisverkäufer unbedingt daran erinnern, dass er dann aus Gewohnheit keine Waffel auf das glutenfreie Eis steckt.
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