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Sonntag, 20. Januar 2019

Comfort Food: Gemüsecurry in Kokos-Mandelmilch

Curry. Mal wieder. Ich weiß. Aber ich finde, es gibt kaum etwas besseres, leckeres, mehr-gute Laune-machendes:) Und das liegt nicht zuletzt an den den schönen Farben des Gemüses, dem Curry und/ oder Kurkuma, was so einen leckeren Geschmack gibt. Und dieses Mal war ich in Sachen Hülsenfrüchte ein wenig abenteuerlustig: statt Fleisch, Hähnchen z.B., habe ich dieses Mal gekochte Kichererbsen aus der Dose hinzugefügt. Was mein Bauch dazu sagt, weiß ich noch nicht. Aber ich hatte so Lust drauf, dass ich das Risiko eingegangen bin. No risk, no fun. Ihr wisst schon. Und noch etwas habe ich anders gemacht: statt nur Kokosmilch zu nehmen und vielleicht etwas Erdnussbutter, habe ich Mandelbutter und -blättchen genommen. Ich finde das milder und einfach sehr lecker. Noch was? Ach ja, ich probiere mich gerade durch die Gewürzmischungen von Just Spices. Bisher finde ich sie nicht nur lecker, sondern finde auch super, dass sie als "glutenfrei" gekennzeichnet sind. Das ist ja leider nicht selbstverständlich. Das soll übrigens keine verdeckte Werbung sein. Ich werde für nichts bezahlt, wie immer. Versprochen! Probiert es, egal ob mit normalem Currypulver oder nicht, holt euch ein bisschen Farbe in die winterliche Wohnung...und lasst es euch schmecken:)

für ca. 6 Portionen:

800-1000g Gemüse (Paprika, TK-Blumenkohl, Spinat, Möhren), 1 Dose Kichererbsen, 1 daumengroßes Stück Ingwer, 2 EL Öl, 3 TL Curry (dieses Mal habe ich "Oriental Spice" von Just Spices genommen, was superlecker war), 4 EL Mandelmus, 400ml Kokosmilch, 200ml Gemüsebrühe, 4-5 EL Mandelblättchen, frischer Koriander, Salz, Pfeffer, Saft einer halben Limette, 1 TL Ahornsirup

- Blumenkohl auftauen lassen
- 3-4 Handvoll Spinat waschen und im Sieb abtropfen lassen
- Möhren schälen und in Scheiben schneiden
- Paprika waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden
- Öl auf mittlerer Stufe erhitzen, Gemüse (außer den Kichererbsen) hinzugeben und für ein paar Minuten dünsten
- mit dem Currypulver bestreuen, durchmischen 
- Mandelmus, Kokosmilch, Brühe hinzugeben und aufkochen lassen
- Spinat und abgetropfte Kichererbsen zugeben und aufkochen lassen 
- mit Salz, Pfeffer, Limettensaft und Ahornsirup abschmecken, 2 EL Mandelblättchen und 3-4 EL klein gehackten Koriander anrühren
- entweder so mit gerösteten Mandelblättchen und Koriander anrichten oder Reis etc dazu servieren

Habt einen schönen, sonnigen Tag!
Josie

Samstag, 25. November 2017

Comfort Food: vietnamesische Pho

Nach den Unmengen an pürierten Suppen in den letzten Monaten, war damit vor ein paar Wochen Schluss. Ich konnte sie einfach nicht mehr riechen, geschweige denn schlucken. Also bin ich ergänzend zu Infusionen und Fresubin auf Kraftsuppen (mit endlich wieder kaubarer) Einlage umgestiegen. Die gab es bei uns früher im Herbst oft, auch, weil sie so schön stärkend sind, besonders nach den leidigen Atemwegserkrankungen in Herbst und Winter, die mich auch jetzt wieder plagen (vielleicht auch, weil mein Immunsystem durch Cortison und Entyvio ganz schön auf die Probe gestellt wird). Meine Zähne haben sich jedenfalls gefreut ihrer naturgegebenen Aufgabe nachkommen zu können und auch meinem Bauch scheinen sie gut zu tun, denn immerhin der Magen wird endlich besser:) Vielleicht, weil sie trotzdem sanft und mild sind, vielleicht aber auch, weil die Gelatine, die sich in den Markknochen befindet, gut für die Darmwände sein soll, sie schmiert und ihr zu heilen hilft. Das habe ich mehrfach gehört und gelesen, ob es stimmt kann ich nicht sagen, denn ich bin ja weder Ärztin noch Chemikerin. Fakt ist, die Suppen sind lecker und wärmen Körper und Seele. 

Und das gilt auch für diese Pho, die ich heute zum ersten Mal und ziemlich nach Gefühl selbst gemacht habe und die superyummy ist. Dabei habe ich mich an die Gewürze gehalten, die auch der Vietnamese meines Vertrauens in seine Suppe gibt: Sternanis, Zimtstangen, Muskatnuss u.a. Hört sich vielleicht etwas weihnachtlich an, aber wenn das ganze schön gemütlich so sechs Stunden vor sich hingeköchelt hat, dann hat die Brühe ein tolles Aroma und man kann eigentlich damit machen, was man möchte. Ich habe Beinscheibe mitgekocht, das Fleisch vom Knochen gelöst und dazugegeben, außerdem das Mark aus den Markknochen und...ach, am besten schaut ihr euch meine genaue Anleitung unten an. Zur Entspannung behaltet im Kopf, dass es sicher nicht schlimm ist, wenn ihr nicht die genauen Mengenangaben einhaltet oder etwas weglasst oder was anderes reingebt. Dann schmeckt die Suppe vielleicht anders, bestimmt aber nicht schlechter. Ach und noch was: wenn ihr die Zutaten seht, denkt ihr evtl., dass die Suppe ja viel zu scharf ist. Aber Chili und Ingwer werden im ganzen mitgeköchelt und, ich zumindest, gebe sie auch zum Schluss nur für ein wenig Aroma in die Schale und esse sie nicht mit. Aber das könnt ihr natürlich halten, wie ihr möchtet...

Für ca. 3l braucht ihr:
1kg Markknochen und 2-3 Beinscheiben (vom besten Bio), 1 Stück Ingwer, doppelt so dick wie euer Daumen, 1 Gemüsezwiebel, 2-3 EL Rohrohrzucker, 1 Päckchen Zimtstangen (also 3-4), 2-3 Muskatnüsse, 10 Sternanis, 1 TL Koriandersamen, 1 große, milde Chilischote, 3 Liter Wasser, Salz, Pfeffer; Reisnudeln pro Person (nach Belieben und Hunger, 50g sind sicher nicht für jede genug), 1 Bund Frühlingszwiebeln, 1 weitere große, milde Chilischote, Sojasprossen, Koriander, 2 Möhren, Sojasauce
- 3 Liter Wasser aufkochen, Markknochen und Beinscheibe reingeben und dann 3-4 Stunden auf niedriger Stufe köcheln lassen, zwischendurch den Schaum auf der Oberfläche mit einer Kelle abschöpfen
- dann Ingwer, halbierte Gemüsezwiebel, Zucker, Zimtstangen, Muskatnüsse, Sternanis, Chilischote hinzugeben, aufkochen und weitere 2-3 Stunden köcheln lassen
- restliches Gemüse putzen, Möhren halbieren und in feine Stifte schneiden, Korianderblätter abzupfen, 2. Chilischote in dünne Scheiben schneiden, das Grün der Frühlingszwiebeln wegwerfen, den Rest in dünne Ringe schneiden, Reisnudeln 2 Minuten in sprudelndem Wasser kochen, abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und mit einer Schere ggfs. klein schneiden
- Fleisch und Markknochen rausnehmen, Suppe durch ein feines Sieb abseihen
- Fleisch zerpflücken, Mark rauslöffeln und zusammen mit den Möhren wieder zur Suppe geben, aufkochen und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen
- Reisnudeln, ein paar Sojasprossen, Chili- und Frühlingszwiebelringe in die Schale(n) geben, Fleisch und Brühe darüber verteilen, mit Salz und/ oder Tamari abschmecken
- geniiiießen:)!
- was in der Suppe bestimmt auch noch schmeckt: Pilze, kleine Maiskölbchen, Garnelen oder Tofu statt Fleisch, ein Spritzer Zitrone

Ich hoffe, euch schmeckt die Suppe so gut wie mir und stärkt euch, um diesem useligen Wetter die Stirn zu bieten!

Bis ganz bald,
Josie

Mittwoch, 24. Mai 2017

Comfort Food: Gemüsesoße mit Fleischbällchen

Als mir eine liebe Freundin, ich nenne sie J., vor ca. einer Woche von einem megaleckeren Gericht erzählte, das sowohl ihre Kinder als auch ihr Mann mochten, beschloss ich es nachzukochen. Irgendwie hörte sich die Mischung aus Curcuma und Curry einerseits und Creme Fraiche und Parmesan andererseits zu lecker an.

Doch schon auf dem Nachhauseweg wurde mir klar, dass es so für mich nicht funktionieren würde, weil ich Kuhmilch nach wie vor einfach nicht gut vertrage und davon ja einiges in die Soße kommt. Auch Knoblauch ist für meinen Bauch eher nichts. Was also tun? Früher hätte ich es wahrscheinlich gelassen, inzwischen habe ich aber so viele Zutaten in Originalrezepten ersetzt, dass ich ganz vergessen habe, dass z.B. Risotto ursprünglich eigentlich auch mit Parmesan gemacht wird. Dementsprechend habe ich für dieses Rezept hier Hefeflocken, Simply V-Scheiben (mit Paprika) und Creme Vega anstatt der Milchprodukte genommen und den Knoblauch einfach weggelassen. Heraus kam dann dieses Rezept: 

2 rote Paprika, 2 Zucchini, 3 Möhren, je ein EL TK-Schnittlauch und Petersilie, 500ml Wasser, 5 EL Hefeflocken, 2-3 TL Gemüsebrühepulver, 1 TL Salz, je 1/2 TL Curry, Curcuma und Paprikapulver, je 1/4 TL weißer Pfeffer und Ingwer, Cayennepfeffer bei Bedarf, 1 Becher Creme Vega, 5 Scheiben Simply V, 2 EL Mandelmus, Salz und Pfeffer zum Abschmecken

- das Gemüse ganz klein schneiden oder in der Küchenmaschine "hechseln"
- in der Zwischenzeit das Wasser mit der Gemüsebrühe, den Gewürzen und 4 EL Hefeflocken aufkochen
- das Gemüse hinzugeben, aufkochen und ca. 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen
- Creme Vega, Simply V-Scheiben und Mandelmus hinzugeben und mit den restlichen Hefeflocken und Salz, Pfeffer abschmecken
- da die Soße vegan ist, bieten sich dazu z.B. "Filetstücke Hähnchen-Art" von Like Meat an
- ich kann mir auch gut richtiges Hähnchen oder Kabeljau zu der Soße vorstellen.

Ich hatte aber Lust auf Fleischbällchen aus Rindfleisch (Schweinefleisch vertrage ich ja nicht gut) und habe sie so gemacht:
500g Rindergehacktes, 1 EL italienische Kräuter, 1 TL Salz, je 1/2 TL Pfeffer und Paprika, 1 Ei, 1-2 EL gf Paniermehl, 2 TL Dijonsenf, 1-2 EL Olivenöl
- alles mit den Händen verkneten und einen glatten Ball formen
- den Ball in 4 Teile teilen und diese nochmal in 4 Teile teilen
- zu kleinen Bällchen rollen
- in dem Olivenöl so stark braten wie du magst, ich übertreibe es da lieber nicht, weil ich mit meinem Crohn bei Gebratenem vorsichtig sein muss
- zum Schluss 2/3 der Soße hinzufügen, aufkochen
- fertig ist die Soße und reicht für 4 Personen, wenn man dazu Nudeln kocht (ein paar Pinienkerne schmecken auch noch richtig gut dazu:)

Viel Spaß mit diesem glutenfreien, laktosefreien, kuhmilchfreien und MC-freundlichen Rezept!

Bis bald,
Josie

Donnerstag, 9. Februar 2017

Comfort Food: Kartoffelcurry

Da es in ein paar Tagen ins Krankenhaus geht, habe ich am Wochenende versucht so viele Reste aus Kühlschrank und Vorrat zu verarbeiten wie möglich. Und zwar so, dass ich es trotz Bauch- und Magenproblemen essen konnte und es nicht so schrecklich viel Arbeit war, denn eine Bronchitis plagt mich im Moment noch zusätzlich und ich fühle mich einfach schlappi (huhu, wo kann ich denn bitte diesen Körper umtauschen? der ist doch defekt...) Ach ja, und schmecken sollte es natürlich auch. Klar, oder? Weil ich Currys schrecklich gerne mag, sie wärmen so schön und die Farbe gefällt mir auch immer, war schnell klar, dass es ein Curry werden sollte. Fleisch mag ich immernoch nicht wieder so richtig, aber Kartoffeln hatte ich noch und die tun meinem Bauch im Moment ganz gut. Herausgekommen ist also dieses vegetarische Curry, das übrigens an den darauffolgenden Tagen noch viel besser schmeckte, weil es durch die Stärke in den Kartoffeln richtig schön sämig wurde. Speisestärke oder Ähnliches braucht man also nicht.

Zutaten (für 4-6 Portionen):
6-8 große Kartoffeln, 2 Zucchini, 1 rote Paprika, 1 walnussgroßes Stück Ingwer, 1 große Chilischote (je größer, desto weniger scharf sind sie!), 1 Bund Koriander, 2 Dosen Kokosmilch, 1TL Curry, 1 TL Kurkuma, 1 TL gemahlener Koriander, Kokosöl (jedes andere geht natürlich auch), Salz, Pfeffer; 1 Zimtstange, 2 Lorbeerblätter (beides optional, ich fand es damit aber sehr lecker und irgendwie "rund")

- Gemüse waschen
- Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden
- Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden
- Chilischote halbieren, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden
- das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen, Kartoffeln, Ingwer, Chili ca. 5 Minuten dünsten
- dann Curry, Kurkuma, gemahlenen Koriander hinzugeben und weitere 5 Minuten dünsten
- in der Zwischenzeit Zucchini halbieren und Paprika in Würfel kleinschneiden und  
  hinzugeben
- Kokosmilch, Lorbeerblätter, Zimtstange, hinzufügen, aufkochen und Curry ca. 30 
  Minuten köcheln lassen
- Beilage kochen, z.B. Naturreis oder Quinoa
- Koriander kleinhacken und zum Schluss unterrühren
- mit Salz und Pfeffer abschmecken
- geniiieeeßen:)
Ich bin gespannt, wie es euch schmeckt. Durch die Kokosmilch ist es natürlich ziemlich gehaltvoll, aber mit Fett habe ich zum Glück kein großes Problem. Dafür braucht man für viele Kalorien nicht so viel zu essen, was wiederum in dieser Phase, in der ich nicht so gut essen kann, gut ist. 

Ich hoffe, euren Bäuchen geht es gut und ihr könnt dieses leckere, milde Curry nach Herzens- und Bauchlust richtig genießen!

Eure Josie

Sonntag, 6. November 2016

Comfort Food: Shepherd's Pie

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich kommt jetzt ganz klar die Zeit des Soul Foods: der Suppen, Eintöpfe und Aufläufe. Während ich Suppen ja gezwungenermaßen sehr oft esse, z.B. diese hier SOS-Soups, mache ich Eintöpfe und Aufläufe dann doch eher nicht bei 30° Grad, sondern eher so ab 6°. Ich lasse sie gerne lange einkochen, erfreue mich daran, dass die Zutaten fast alle aus der Region sind und genieße, wenn sie mich von innen warm und meistens ziemlich müde machen. Und so habe ich vor ein paar Tagen einen leckeren Shepherd's Pie gekocht. Er ist kein Kuchen, sondern ein Auflauf und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich auch keine Schafhirtin bin. Überhaupt konnte ich mir, als ich das ganze Gemüse geschnippelt habe, gar nicht so richtig vorstellen, wie ein Hirte diesen Pie wohl auf seinem Feld gekocht hat. Ich jedenfalls schleppe meine Auflaufform nicht überall hin mit...aber vielleicht waren englische Schafhirten ja auch kreativer als ich:)

Aber zurück zum Thema. Ich glaube, der Shepherd's Pie ist in Großbritannien sowas wie ein Nationalgericht: egal ob in der Uni, bei privaten Treffen oder im Pub Menu, ohne Shepherd's Pie ging es nie. So wie er dort allerdings oft gemacht wird, nämlich mit Lammhack, mochte ich ihn nie so gerne. Für Zölis ist er außerdem meist nicht essbar, weil die Soße unter der Kartoffelhaube oft mit Mehl angedickt wird (mal von Semmelbrösen als Kruste ganz zu schweigen). Weil ich im Moment wieder nicht so viel vertrage und mich deswegen weitestgehend an der low FODMAP-Diät orientiere, habe ich außerdem Zwiebeln weggelassen und auch auf eine zwiebelfreie Bratensoße (z.B. von Gefro) zurückgegriffen, selbstgemachte zwiebelfreie Brühe hatte ich noch. Trotzdem kam ein leckerer, farbenfroher Auflauf heraus, der uns froh und satt und wieder seeeehr müde machte:)

für 4 Portionen: ca. 800g Kartoffeln, 500g Rindergehacktes, 4 mittlere Möhren, ca. 150g Knollensellerie, 1 kleine Dose Mais und ebenso viele TK-Erbsen, 1-2 handvoll zerbröselte glutenfreie Corn Flakes (z.B. von Bauck), 100g geriebener Cheddar (kann aber auch weggelassen werden), 40-50g Bratensoße, 2 TL Gemüsebrühe, 1-2 TL getrockneter Rosmarin, 1/2 TL Thymian, 1/2-1 TL Kurkuma, Salz, Pfeffer, Olivenöl (oder Butter oder Margarine).
- Ofen auf 200° Grad vorheizen, Auflaufform einfetten
- Sellerie und Möhren waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden
- Gehacktes und Gemüse bei mittlerer Hitze anschwitzen und danach ca. 20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen (die Flüssigkeit aus Gemüse und Fleisch reicht eigentlich, damit es nicht anbrät, wenn nicht, einfach etwas Olivenöl dazugeben)
Kartoffeln schälen, vierteln, in Salzwasser aufsetzen und in ca. 20 Minuten weich kochen
- 350ml Wasser, Bratensoße, Brühe, Salz, Pfeffer, Rosmarin zum Gehacktes hinzufügen, gut umrühren und weitere 20-30 Minuten kochen lassen
- das Wasser der Kartoffeln abgießen, Kartoffeln etwas ausdampfen lassen und dann mit einer ordentlichen Portion Olivenöl, Salz, Pfeffer und Kurkuma zerstampfen. Das Püree sollte hinterher eine cremige, keine "kletschige" Konsistenz haben, d.h. lieber mehr Olivenöl und weniger stampfen! Zum Schluss ca. 50g vom Cheddarkäse unterrühren
- Gehacktes mit Salz und Pfeffer abschmecken und in die Auflaufform geben, Kartoffelpüree darüber verteilen
- restlichen Cheddar mit den Corn Flakesbröseln, Rosmarin und Oregano vermischen und auf den Auflauf geben
- den Auflauf 20-30 Minuten im Backofen backen, bis er gold-gelb ist und herrlich blubbert
- Mmmmh, guten Appetit:)

Ich bin gespannt, wie euch der Auflauf schmeckt und ob ihr vielleicht noch etwas daran ändert. Natürlich freue ich mich, wie immer, über eure Rückmeldungen, z.B. auch unter 'JosiesGlutopia' auf Facebook:)

Einen schönen, gemütlichen und vielleicht etwas müden Herbstsonntag wünscht euch,

Josie